Artikel vom 15. Mai 2017

„Wir stehen erst am Anfang“

Digitalisierung ist in aller Munde. Viele Wirtschaftszweige scheinen ohne „4.0“-Anspruch keine Zukunft mehr zu haben. Eine genaue Definition der Bezeichnung „4.0“ gibt es freilich nicht, geschweige denn eine einheitliche. Für die einen ist es nach Elektronik und IT der nächste, vierte Schritt in der industriellen Fertigung, wo Mensch, Maschine und Objekt Informationen austauschen und das Produkt seinen eigenen Fertigungsprozess steuert. Andere subsumieren darunter auch die Kommunikation zwischen Maschinen, Stichwort „Internet der Dinge“, oder generell die Digitalisierung vieler Lebens- und Arbeitsbereiche im Sinne einer Automatisierung, Flexibilisierung und Individualisierung bestehender Prozesse.
In diesem erweiterten Definitionsrahmen ist auch die Reinigungsdienstleistung in dem einen und anderen Teilbereich schon mitten drin in einer von digitalen Technologien bestimmten Veränderung. So ist man sich weitgehend einig in der Branche, dass die Robotertechnik in den nächsten fünf bis zehn Jahren einen deutlichen Umbruch auch in der Reinigung bewirken wird. Zumal im Bereich der Bodenreinigung will man mit dieser Technik in relativ kurzer Zeit schon so weit sein, dass man damit einen Großteil der Reinigung von glatten und nicht zu komplizierten Böden wird abdecken können. Letztendlich mit Reinigungsrobotern, die komplett autonom fahren, die auch eine Dockingstation anfahren, um sich selbstständig zu entleeren und sich wieder mit Wasser aus der Leitung zu versorgen.

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